Ordnung ist das halbe Leben!

„Ordnung ist das halbe Leben!“ Wie oft durfte man sich früher diesen Spruch anhören… Damals noch vollkommen unverständlich und nervend, heute doch irgendwie wahr.

Jeder, der oft am Schreibtisch arbeitet, weiß, dass es nichts nervigeres gibt, als Unterlagen von A nach B zu legen, weil man nicht weiß, wohin damit. Oder das man wieder etwas sucht, was man in dem Chaos nicht finden kann.

Bereits während des Studiums füllten sich die ersten Ordner. Irgendwann musste dann gut überlegt werden, wie möglichst platzsparend alles unterkommen kann. Platzsparend ist nicht alles, wenn man bedenkt, wie schwer diese Ordner werden können. Es musste also ein Regal oder Ordnungssystem her, was so einiges aushalten kann. Auch einige Jahre später bin ich froh, dass ich mir damals eine Ordner-Drehsäule angeschafft habe. Natürlich ist diese nicht billig gewesen, aber ich besitze sie bereits seit 7 Jahren und sie hat zwei Umzüge sehr gut überstanden. Die Qualität ist halt hier das Maßgebende. Der einzige Nachteil ist, dass die Ordner nicht so vollgebaut werden können, ansonsten ist die akkuate Anordnung, wie die Abbildung sie vorgibt, nicht umzusetzen. Wer die Ordner gut beschriftet, hat auch kein Problem, die Unterrichtsmaterialien für sämtliche Fächer und Jahrgangsstufen zu finden. Die aktuellen Materialien der laufenden Unterrichtsreihe hefte ich in Ringbüchern ab, die in einem Regal abgestellt sind, so habe ich einen guten Überblick und muss nicht lange suchen.

Um sämtliche Unterlagen, die nicht mehr benötigt werden, aus den Füßen zu haben, sollte jeder über einen Aktenvernichter verfügen. Der hält nämlich den Papiermüll arg in Grenzen, sorgt somit für Ordnung und vernichtet auch Notizen, die nicht jeder lesen sollte.

Wichtige Unterlagen, die nicht abhanden kommen dürfen, können ja in verschiedene Ablagen sortiert werden. Aber nicht nur die Unterlagen sollten strukturiert abgelegt werden, sondern auch sämtliches Material, was sich auf dem Schreibtisch befindet. Gemeint sind Stifte, Kleber, Schere, Büroklammern,…  Hier eignet sich eine Schreibtischbox ganz besonders gut.

Jeder Lehrer hat einen Terminplaner, aber dennoch sind es vor allem die wichtigen Termine, Adresslisten oder Telefonnummer, die auf den ersten Blick abgerufen werden müssen. Aus diesem Grund habe ich mir ein Whiteboard angeschafft, das auch magnetisch ist. Über ein solches Whiteboard verfüge ich auch in meinem Lehrerraum in der Schule. Hier sehen die Schüler auf den ersten Blick, welche Termine besonders wichtig sind. Außerdem ist es schön, wenn dort Urkunden oder die Klassenfotos angeheftet werden können. Vor allem bei dem Lehrerraumprinzip, wo die einzelnen Klassen keinen eigenen Klassenraum haben, finde ich es schön, wenn sie dennoch in dem Lehrerraum des eigenen Klassenlehrers/der eigenen Klassenlehrerin eine Ecke für sich haben.

Nützlich für den Lehreralltag sind die Schneidemaschine und das Laminiergerät. Darauf möchte ich zu Hause nicht mehr verzichten. Manche Lehrer haben zwar in ihren Schulen die Möglichkeit, dies zu nutzen, aber ich bereite lieber alles zu Hause in Ruhe vor.

Die hergestellten Unterrichtsmaterialien, die sich nicht abheften lassen, bewahre ich nach Fächern sortiert in Mehrzweckboxen auf, sodass beispielsweise CDs, DVDs, Münzen, Puzzleteile, Kärtchen, Stempel, Kartenspiele, Fotos, Geschichtskarten, Postkarten usw. nicht abhanden kommen.

Überfliegt man den Beitrag noch einmal, wird tatsächlich deutlich: Ordnung ist das halbe Leben! Schließlich möchte man weder in der Schule noch zu Hause den Überblick verlieren.

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